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71032 Böblingen
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Willkommen in der 3. Dimension

Verehrte Kinobesucher,
die Böblinger Kinos sind stolz, Ihnen die 3. Dimension vorstellen zu dürfen. Neben der Umrüstung auf digitale Projektionstechnik für ein noch brillanteres Bild wird Ihnen auch die aufwendige 3D-Technologie ein noch intensiveres Filmerlebnis bieten.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einige Hintergründe zur neuen Technik präsentieren. Viel Spaß beim Lesen, Staunen - bis bald in unseren Kinos.

Digital          Was ist 3D-Kino?          Geschichte          Technik          Preise          Aktuelle Filme          Vorschau

Digitales Kino

Einen Großteil der Filme, die man heute im Kino sieht, werden noch mit analoger 35mm-Technik vorgeführt. Mittelfristig wird diese Projektionstechnik ersetzt werden durch das sog. E- und D-Cinema. Diese zwei Techniken unterscheiden sich in erster Linie in der Qualitätsnorm. Je nach Filmverleih und Produktionsfirma werden die Filme für die entsprechenden Systeme zur Verfügung gestellt. Die Majors, d.h. die großen Hollywood-Firmen, haben mit dem Zusammenschluss DCI eine Norm geschaffen für das D-Cinema, die 2K-Technologie.
Die größten Säle im Filmzentrum Bären, Kino A und Kino B, werden zukünftig zusätzlich mit 2K-Technologie ausgestattet sein und so ein noch brillianteres Bild- und Filmerlebnis bieten.

Was ist 3D-Kino?

Normale Kinofilme sind flach, haben also nur 2 Dimensionen: Die Höhe und die Breite. Die dritte Dimension vermittelt zusätzlich einen räumlichen Eindruck der vegessen lässt, dass der Film "nur" auf eine flache Leinwand projeziert wird.
Warum lässt sich der Mensch so täuschen? Das erklärt der folgende Artikel.

Der Mensch verdankt seine Fähigkeit zum dreidimensionalen Sehen der Anordnung seiner Augen. Jedes Auge für sich nimmt denselben Gegenstand seitlich leicht versetzt wahr. Am einfachsten lässt sich dies nachvollziehen, indem man zum Beispiel den eigenen Daumen betrachtet und abwechselnd ein Auge schließt: Der Daumen scheint seitlich zu "springen".

Auf der Netzhaut des Auges werden diese beiden versetzten Bilder dann zu einem einzigen Bild zusammengesetzt. Hierdurch entsteht der Eindruck räumlicher Tiefe und Gegenstände erscheinen unterschiedlich weit entfernt. Jedes Einzelbild ist zweidimensional, also flach. Erst in der Kombination beider Bilder wird für das Gehirn auch die dritte Dimension, die Tiefe, wahrnehmbar.

3-D-Filme funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Mit einer Stereokamera wird dieselbe Szene sozusagen zweimal im Augenabstand seitlich versetzt gefilmt. Im Kinosaal wird mit Hilfe unterschiedlicher Techniken dafür gesorgt, dass das rechte Auge des Betrachters nur die 'rechten' Filmbilder und das linke Auge nur die 'linken' Filmbilder sieht. Das Gehirn des Zuschauers setzt diese Bilder wieder zusammen, wodurch der Film auf der eigentlich flachen Kinoleinwand räumlich wahrgenommen wird.

Dieses wirklichkeitsnahe Bild kann z. B. dazu führen, dass ein auf den Zuschauer zurasender Gegenstand als deutlich bedrohlicher empfunden wird als bei einem herkömmlichen Film: Das Gehirn wird getäuscht und reagiert mit Erschrecken bzw. Fluchtreflexen.

Die 'Trennung' der beiden Filmbilder kann unter anderem mit Hilfe einer Farbbrille erreicht werden („Anaglyphenprojektion“): Dabei werden zum Beispiel die Filmbilder für das rechte Auge in grün, die Bilder für das linke Augen in rot auf die Leinwand geworfen. Wird dieser Film nun mit einer Rot-Grün-Brille betrachtet, so löscht der rote Filter vor dem rechten Auge die roten Filmbilder, der grüne Filter vor dem linken Auge löscht die grünen Filmbilder. Jedes Auge nimmt also nur den für es bestimmten Film wahr – und im Gehirn entsteht der Eindruck von Tiefe. Allerdings erscheint bei dieser Technik der Film schwarz-weiß.

Moderne 3-D-Vorstellungen verzichten hingegen nicht auf Farbe. Am häufigsten eingesetzt wird derzeit das sogenannte Polarisationsverfahren. Hierbei wird der beschriebene Effekt mit Hilfe von polarisiertem Licht und Polfilterbrillen anstelle von Farbfiltern erzielt. Die Farben des Films bleiben auf diese Weise erhalten.

Geschichte

Leere Kinos und unbesetzte Vorstellungen – schwindende Besucherzahlen motivierten in den 50er Jahren zur Suche nach neuen Highlights im Filmbusiness.
Abhilfe brachte hier die Entwicklung des dreidimensionalen Films. Es strömten wieder vermehrt Zuschauer ins Kino, die das neuartige Erlebnis 3D-Film geniesen wollten.

Schon im Jahr 1903 gab es erste Versuche mit der 3D-Technik. Im Ergebnis entstand der einminütige Kurzfilm „Die Ankunft des Zuges“ von den Brüdern Lumière. Es vergingen mehrere Jahre, bis der erste dreidimensionale Langfilm erschien. Erst 1922 wurde der Stummfilm „The Power of Love“ gedreht.

Allerdings begann die 3D-Kinowelt in Schwarz-Weiß. So zumindest erschien sie dem Besucher durch seine Filterbrille. Dabei wäre Rot-Grün-Film durchaus die treffendere Bezeichnung gewesen, denn der räumliche Effekt beruhte auf roten und grünen Bildern.
Der Schritt vom Stumm- zum Tonfilm dauerte nochmals 14 Jahre.
Im Jahr 1936 drehte die italienische „Società Italiana Stereocinematografica“ den Tonfilm „Nozze vagabonde“.
Es liegt in der Natur des Menschen, Neuentdeckung beständig weiter zu erforschen und neue Techniken zu erproben. So wurden auch die Verfahren zur Herstellung von 3D-Filmen immer besser und endlich gelang auch ihre Produktion in Farbe.
Der Sprung zum ersten 3D-Farbfilm gelang in wesentlich kürzerer Zeitspanne. In farbigen 3D-Erlebnissen konnte man schon 1937 schwelgen, als in Deutschland die „Gartenschau in Dresden“ in 3D gezeigt wurde. In demselben Jahr wurde auch der erste 3D-Farbfilm mit dem treffenden Titel „Zum Greifen nah“ gedreht.

Spätere 3D-Filme erschienen dann im sogenannten CinemaScope-Verfahren, einer verbesserter Methode zur Produktion von 3D-Filmen. „Der Schatz der Balearen“ wurde 1960 als wohl erster echter Vertreter dieser 3D-Technik gedreht.

Technik

Die Böblinger Kinos setzen bei Ihrer Technik auf den Marktführer RealD.
Die RealD Technologie baut auf einen zirkulierenden Z-Filter auf der die Bilder abwechselnd für das linke und rechte Auge polarisiert und damit einen 3D Effekt erzielt.

RealD zeichnet sich besonders durch die 3D Brillensysteme aus, die auch eine Neigung des Kopfes erlauben ohne das 3D Erlebnis zu beeinflussen. Bei dieser Technologie ist ein Digitalprojektor notwendig um den 3D Effekt zu erzielen.

Preise

Technische Anschaffungen dieser Art sind natürlich auch mit immensen Investitionskosten verbunden. Zudem gelten auch für die Kinos verschärfte Vertragsbedingungen und Konditionen. Aus diesem Grund werden für 3D-Filme Aufschläge verlangt. Diese können je nach Film variieren. Die jeweils aktuellen Preise finden Sie hier.

Aktuelle 3D-Filme

Folgende 3D-Filme laufen derzeit in den Böblinger Kinos:

Zum aktuellen Programm geht's hier.

Vorschau

Kommende 3D-Highlights sind (unverbindliche Starttermine):

  • 29.07.2010 Toy Story 3
  • 19.08.2010 Die Legende von Aang
  • 16.09.2010 Resident Evil
  • 23.09.2010 Ich - Einfach unverbesserlich
  • 07.10.2010 Konferenz der Tiere
  • 14.10.2010 Die Wächter von Ga'Hoole
  • 04.11.2010 Sammys Abenteuer
  • 11.11.2010 Jackas 3D
  • 18.11.2010 Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - 1
  • 02.12.2010 Megamind
  • 09.12.2010 Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte
  • 30.12.2010 Gulliver's Travels
  • 20.01.2011 The Cabin in the Woods
  • 31.03.2011 I Hop
  • 07.04.2011 Rio
  • 23.06.2011 Kung Fu Panda: The Kaboom of Doom
  • 15.07.2011 Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - 2
  • 27.10.2011 Tim & Struppi: Das Geheimnis der Einhorn
  • 01.12.2011 Puss in Boots
  • 22.12.2011 Alvin und die Chipmunks 3
  • 01.03.2012 Dr. Seuss' The Lorax
  • 29.03.2012 The Croods
  • 03.07.2012 Spider-Man
  • 05.07.2012 Madagascar 3
  • 06.12.2012 The Guardians
  • Beauty and the Beast

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